Die meisten HLKS-Betriebe glauben, sie hätten ein Auftragsproblem.

In Wahrheit haben viele ein Kalkulationsproblem.

Denn verloren geht die Marge oft nicht beim Kundenkontakt oder in der Offerte selbst — sondern später auf der Baustelle. Dort, wo Realität auf Annahmen trifft.

Umbau im Bestand.
Laufender Betrieb.
Enge Heizräume.
Wartezeiten.
Koordination mit anderen Gewerken.
Etappierungen.
Schwierige Zugänge.

Alles Faktoren, die täglich Zeit kosten — aber in klassischen Kalkulationen häufig nur pauschal oder gar nicht berücksichtigt werden.

Die stille Realität auf Schweizer Baustellen

Viele Heizungsprojekte werden heute noch mit alten Excel-Tabellen, Erfahrungswerten oder pauschalen Zuschlägen kalkuliert.

Das Problem dabei:
Die Baustelle hält sich nicht an Standardwerte.

Ein Neubau funktioniert anders als eine Sanierung.
Ein Umbau im laufenden Betrieb hat völlig andere Anforderungen als ein leerstehendes Gebäude.
Und trotzdem rechnen viele Systeme noch immer mit denselben Zeitwerten wie vor Jahren.

Die Folge?
Mehrstunden entstehen schleichend.
Die Marge schrumpft unbemerkt.
Und am Jahresende fehlen plötzlich 5–12 % Gewinn.

Nicht wegen schlechter Arbeit.
Nicht wegen schlechter Mitarbeitender.
Sondern weil die Kalkulation nie die Realität abgebildet hat.

Das eigentliche Problem: Niemand misst echte Montagezeit sauber

Die meisten Systeme rechnen Preise.

Aber nur wenige Systeme rechnen echte Montagezeit auf Basis realer Baustellenbedingungen.

Genau dort setzt Heizzeit an.

Statt pauschaler Zuschläge analysiert das System reale Faktoren wie:

Dadurch entsteht keine theoretische Kalkulation — sondern eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Montagezeit.

Von der Submission zur realistischen Kalkulation

Die Idee hinter Heizzeit ist einfach:

Submission rein.
Reale Montagezeit raus.

Das System erkennt automatisch Bauteile, Dimensionen, Schweissarbeiten und Erschwernisse aus PDF- oder CRBX-Dateien und berechnet daraus realistische Zeitwerte.

Und das Entscheidende:
Das System lernt mit jedem abgeschlossenen Projekt weiter.

Soll-/Ist-Abweichungen fliessen zurück in die Kalkulation.
Dadurch werden die Zeitwerte mit der Zeit immer präziser — abgestimmt auf den eigenen Betrieb, die eigenen Mitarbeitenden und die eigene Baustellenrealität.

Die Zukunft der HLKS-Kalkulation ist lernfähig

Die Branche braucht nicht einfach „noch ein ERP".

Die Branche braucht Systeme, die aus echten Projekten lernen.

Denn Erfahrung darf nicht mehr nur im Kopf einzelner Mitarbeitender bleiben.
Sie muss messbar, nachvollziehbar und skalierbar werden.

Wer heute noch mit statischen Zeitwerten arbeitet, kalkuliert oft nicht falsch —
sondern einfach nicht realistisch genug.

Und genau dort entscheidet sich langfristig, welche Betriebe ihre Marge halten…
und welche jedes Jahr still Geld verlieren.

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